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Gemeinde Schapen

Heimat der Tödden

Schapen gehört seit 1974 zur Samtgemeinde Spelle. Die Gemeinde umfasst sechs Bauernschaften: Barwöste, Borken, Bramhof, Kirchhof, Kranenmoor und Veerkamp. Sie liegt im Osten der Samtgemeinde und grenzt unmittelbar an das Land Nordrhein-Westfalen. Die Bevölkerungszahl steigt seit Jahren. Heute hat Schapen rund 2.500 Einwohner. Die Wirtschaft der Gemeinde ist stark mittelständisch geprägt.
 

Geschichte

Schapen wird erstmals 890 urkundlich erwähnt. Im Mittelalter ist Schapen Teil der Grafschaft Tecklenburg, wechselt jedoch im 16. Jahrhundert in den Besitz der Grafschaft Lingen. Im 18. Jahrhundert gehört es zu Preußen, ein Jahrhundert später gelangt es an das Königreich Hannover. Nach dem 2. Weltkrieg ist die Gemeinde politisch unabhängig, bis sie 1974 im Zuge der Gebietsreform Teil der Samtgemeinde Spelle wird.
 

Die Tödden

Die Tödden haben Schapen geprägt und seit dem 17. Jahrhundert zur ersten wirtschaftlichen Blüte des Ortes beigetragen. Die noch stehenden Töddenhäuser mit ihren aufwendig gestalteten Giebeln sind stumme Zeugen dieser Blütezeit. Doch wer waren die Tödden? Sie waren reisende Händler, die ihre Ware nach dem 30jährigen Krieg  zunächst in den Niederlanden, dann auch in den nordischen und baltischen Ländern anboten. Sie rekrutierten sich aus der Region südöstliches Emsland und Tecklenburger Land. Lange Zeit waren ihre abenteuerlichen Reisewege, ihre Lebensweise und Handelsbeziehungen in Vergessenheit geraten. Erst seit einigen Jahren widmet sich die historische Forschung dem Töddenwesen.
 

Das Wappen

Das Wappen der Gemeinde Schapen zeigt in Rot einen schrägrechten silbern bordierten grünen Wellenbalken; oben ein silbernes Schaf, unten eine silberne Urne. Die zwei gefluteten silbernen Wellenbalken stehen für die zwei die Gemeinde durchfließenden Bäche, die Giegel-Aa und die Moosbeeke, deren sechs Wellen sich auf die sechs Bauernschaften Kirchhof, Bramhof, Borken, Veerkamp, Barwöste und Kranenmoor beziehen. Als „Scapaham“ ist dieser Ort erstmals 890 im Heberregister vom Kloster Werden,. Essen-Ruhr, genannt worden. Somit spielt das Schaf in der rechen Oberecke auf den Klang des Ortsnamen an. Das Keramikgefäß weist auf die vorchristliche Besiedlung dieser Gegend vor mehr als 2000 Jahren hin.
PORTRÄTS IN DEN GEMEINDEN
PRESSEMITTEILUNGEN
 
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