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Saskia Schwis
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E-Mail: schwis@spelle.de

Sehenswertes

Wöhlehof

Das Haupthaus des Wöhlehofs wurde 1791 im Stile eines niederdeutschen Bauernhauses mit Längsdiele, seitlichen Stallungen, großer Küche und unterkellertem Kammerfach errichtet.
 
Zu einem emsländischen Bauernhof gehörten immer mehrere Nebengebäude. Auf dem Wöhlehof sind davon noch die „Remise“ aus dem Jahr 1842 sowie eine große Scheune erhalten, die heute in Trägerschaft des Heimatvereins Spelle e.V. als „Heimathaus“ dient.
 
Der Wöhlehof ist das letzte erhaltene Fachwerk-Bauernhaus der Gemeinde Spelle. Mit den zugehörigen Anbauten und Nebengebäuden bildet das Bauernhaus Wöhle ein besonderes Fachwerk-Ensemble inmitten moderner Wohngebiete.
 
Die Hofanlage bietet mit ihren alten Gebäuden und ihrem Baumbestand ein anschauliches Bild von den bäuerlichen Anfängen des heutigen Dorfes Spelle. 
 
Adresse: Wöhlehof Spelle, Pastor-Batsche-Weg 1, 48480 Spelle

Alte Schule Spelle

Die „Alte“ Schule am Kohbülten wurde 1909 errichtet. Sie war einklassig, das heißt, alle Kinder, egal ob groß oder klein, wurden in einem Raum unterrichtet.
 
Im Jahr 2000 erwarb der Verein Alte Schule e.V. das Gebäude von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde, um es mit kulturellem Leben zu füllen. Heute beherbergt das Gebäude ein Dorfmodell „Spelle 1940“  im Maßstab 1:400 bestehend aus 171 einzelner Gebäude und ein heimatgeschichtliches Archiv mit Foto- und Literatursammlung.
 
Neben der Dauerstellung des Dorfmodells sind weitere heimatliche Ausstellungen zu sehen, die größtenteils vom Verein Alte Schule erstellt und organisiert werden. 

Adresse: Alte Schule Spelle, An der alten Schule 2, 48480 Spelle
Öffnungszeiten:  Besichtigungen und Führungen nach Terminabsprache
Ansprechpartner: Heimatverein Spelle

Museumsscheune „Hölscherhof“

Wer sich für Agrar- und Regionalgeschichte interessiert, sollte die Museumsscheune „Hölscherhof“ besuchen. Die alte Hofstelle Hölscher wurde 1738 errichtet. 1994, nach der Aussiedlung des Hofes, übernahm der Heimatverein Spelle die im Jahr 1943 errichteten Scheunen. Diese wurden in mehrjähriger Bauzeit zum Museum umgebaut.
 
In der großen Scheune steht eine umfangreiche Sammlung alter landwirtschaftlicher Geräte und Maschinen aus dem Raum Spelle. Der Bogen reicht von Maschinen der Feldbestellung, über Ernte- und Dreschmaschinen bis zur Futterherstellung.
 
Eine alte Schmiede sowie eine Holzschuhmacherei der Familie Heinz Spieker ergänzen die Vielfalt der landwirtschaftlichen Geräte und Maschinen. Komplettiert wird die Ausstellung durch Gerätschaften der Milchviehwirtschaft sowie Maschinen für den Abbau von Torf, die ehemals im Moorgebiet „Speller Dose“ zum Einsatz gekommen sind.
 
Die ausgestellten Exponate zeigen einen Querschnitt des bäuerlichen Lebens in der Vergangenheit, beginnend mit manuell betriebenen Geräten, über erste motorbetriebene Maschinen bis hin zu landwirtschaftlichen Maschinen der Gegenwart.
 
Kornmühlenmuseum
Die kleine Scheune wurde zu einem kleinen Museum für Kornmühlen umgebaut. Dazu wurde eine alte Mühle in Münster/Westf. demontiert und hier wieder aufgebaut. Weitere kleine Mühlen, ein alter Kippwagen, Geräte zur Kornreinigung und ein altes Korngebläse ergänzen die Ausstellung.
 
Ein besonderer Blickfang ist die alte Werkstatt der Familie Hölscher, die noch Werkzeuge und Zollmaße enthält.
 
Der weitere Ausbau des Museums, die Restaurierung und Pflege von neu erhalten Exponaten erfolgt durch den Heimatverein Spelle. 

Adresse: Museumsscheune Hölscherhof, Nordring, 48480 Spelle
Öffnungszeiten: Führungen und Besichtigungen nach Terminabsprache
Ansprechpartner: Heimatverein Spelle
 

Burgpark Venhaus

Von einer ritterlichen Vergangenheit zeugt die ehemalige Wasserburg Venhaus, auf deren Areal heute die katholische Kirche St. Vitus steht.

Die Burg wurde im 15. Jahrhundert errichtet und 1619 um einen Querflügel erweitert. Letzterer wurde um 1770 zur Kirche umgewandelt. Nach 1876 erwarb die Kirchengemeinde Venhaus das Gelände des ehemaligen Burgplatzes mit den noch vorhandenen zwei Gräften und baute das ehemalige Torhaus zur Wohnung des Pfarrers um.

Dank der Initiative des „Fördervereins Burgpark Venhaus e.V.“ entstand auf den Wiesenflächen zwischen den ehemaligen Gräften rund um die St. Vitus-Kirche zwischen 2000 und 2002 ein Park, der die Geschichte der Burganlage wieder zu neuem Leben erweckt.

Die neue geschaffene Parkanlage ist durch zahlreiche interaktive Elemente zugleich ein Umweltbildungsgarten. Die gesamte Anlage ist heute ein touristischer Anziehungspunkt der Region.
 
Adresse: Burgpark Venhaus, Propst-Sandtel-Platz 1, 48480 Spelle
Öffnungszeiten: jederzeit zugänglich, Führungen nach Absprache möglich
Ansprechpartner: Touristikverein Freren-Lengerich-Spelle e.V.

Alte Schmiede Laake

Die Schmiedewerkstatt auf dem Hof Laake entstand Anfang des 19. Jahrhunderts in regionaltypischer Fachwerkbauweise. Um 1900 wurden Südgiebel und große Teile der Westwand in Backsteinmauerwerk erneuert. Um die Werkstatt zu erhalten und für die Nachwelt als Zeuge eines ehemals blühenden Landhandwerks zu bewahren, wurde das Gebäude 2002/03 restauriert und an den heutigen Standort versetzt.

Die Werkstatteinrichtung
Das Schmiedeinventar bildet eine Mischung aus vorindustriellen, teilweise vom Schmied selbst hergestellten, Werkzeugen und vergleichsweise modernen Maschinen.

Als Varenrode 1928 einen Stromanschluss erhielt, schaffte Laake einen Elektromotor zum Antrieb des Schleifsteins und eine Deckenlampe an. Das Gebläse für die Esse wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg auf elektrischen Betrieb umgestellt. 

Während des Krieges und in den ersten Nachkriegsjahren wurde die Schmiede noch einmal stark frequentiert. Da Neuwaren damals kaum zu beschaffen waren, musste der Schmied beispielsweise die Töpfe der Dorfbevölkerung flicken. Mit der nachfolgenden Modernisierung der Landwirtschaft ging die Zeit der Schmieden aber ihrem Ende entgegen.  Seit den 60er Jahren lag die Schmiede Laake weitgehend still.

Adresse: Bönnestraße, 48480 Spelle

Naturschutzgebiet „Speller Dose“

Die „Speller Dose“ ist mit seinen rund 57 ha ein relativ kleines Hochmoor, das schon früh für die Brenntorfgewinnung genutzt und vom Rand her kultiviert wurde. Die ursprüngliche Ausdehnung lässt sich heute kaum noch ermitteln. Sie dürfte etwa 400 bis 700 ha betragen haben.

Das Moor war Brennstofflieferant für die Gemeinden im Umkreis von bis zu 20 Kilometern. Daher kam es zu einer intensiven Störung der Moorfläche, die heute aus kleinflächigen Mosaiken von bäuerlichen Torfstichen und wenigen kompletten Resten von Torfdecken besteht. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Speller Dose wiedervernässt und erfolgreich renaturiert.
 
Moorlehrpfad
Auf einem rund 100 Meter langen Holzbohlenweg können Besucher gefahrlos ins Moor gelangen und seine Schönheiten entdecken. Auf Informationstafeln ist alles Wissenswerte über Flora und Fauna des Moores anschaulich beschrieben.
Vom sechs Meter hohen Aussichtsturm genießen die Besucher einen grandiosen Blick.

Adresse: Moorlehrpfad Speller Dose, Moorstraße, 48480 Spelle
Öffnungszeiten: Der Pfad ist jederzeit frei zugänglich.
SEHENSWERTES IN DEN GEMEINDEN
PRESSEMITTEILUNGEN
 
Über 20 Personen beim Mittagstisch in Lünne
16.11.2017 weiter
 
Einzelhandel ist wichtig für Orte – Ein Plädoyer für das örtliche Gewerbe
16.11.2017 weiter
 
„Schenken mit Herz“ in der Samtgemeinde Spelle: Paten gesucht
16.11.2017 weiter
 
ANSCHRIFT:
Hauptstraße 43
48480 Spelle
Tel: 05977 / 937-0
Fax: 05977 / 937-481
samtgemeinde@spelle.de
ÖFFNUNGSZEITEN:
Bürgerbüro Samtgemeinde Spelle
Montag - Mittwoch
08.00 Uhr - 16.00 Uhr
Donnerstag
08.00 Uhr - 18.00 Uhr
Freitag
08.00 Uhr - 12.30 Uhr
Samstag
10.00 Uhr - 12.00 Uhr
 
Gemeindebüros in Schapen und Lünne
Montag
09.00 Uhr - 12.00 Uhr
Mittwoch
09.00 Uhr - 12.00 Uhr
Donnerstag
15.00 Uhr - 18.00 Uhr
Freitag
09.00 Uhr - 12.00 Uhr
 
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