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26.07.2012 Heinrich-Bokeloh Gemeindehaus in Lünne wurde saniert
Lünne – Das Heinrich-Bokeloh Gemeindehaus in Plantlünne wurde umfassenden Sanierungsmaßnahmen unterzogen. Das Projekt soll der Erhaltung von ländlicher Bausubstanz dienen und gleichzeitig das kulturelle Angebot in der ländlichen Gemeinde verstärken.
Das ortsbildprägende Gebäude der ev.-ref. Kirchengemeinde Lünne, welches 1906 als evangelische Schule errichtet wurde, wird von vielen Akteuren für regelmäßigen Treffen und verschiedene Events genutzt. So finden hier beispielsweise das Gemeindefest oder ökumenische Veranstaltungen statt. Es gibt eine gut aufgestellte Kinder- und Seniorenarbeit, offene Jugendarbeit, eine Bücherstube und das Pfarrbüro. Benannt wurde das Heinrich-Bokeloh Haus nach dem Pastor Bokeloh, der hier in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts als Seelsorger und Prediger tätig war. Die durchgeführten Sanierungsmaßnahmen beinhalten eine energetische Dachsanierung, den Einbau neuer Fenster, die Erneuerung des Verputzes und der Windfedern an der Westseite sowie eine barrierefreie Eingangsgestaltung. Die Gesamtkosten dieses Projektes belaufen sich auf rd. 35.000,00 Euro. Unterstützt wurde die Maßnahme aus dem EU-Förderprogramm „LEADER“ der Region „Südliches Emsland“ mit einem Betrag von rd. 15.000,00 Euro und von der politische Gemeinde mit einer Zuwendung in Höhe von 12.000,00 Euro. Die Mitglieder des Verwaltungsausschuss der Gemeinde Lünne haben sich zusammen mit dem Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf einen Überblick über die fertiggestellten Baumaßnahmen am Heinrich-Bokeloh Haus gemacht. „Die Erhaltung von historischen Gebäuden ist für die Gemeinde Lünne von enormer Bedeutung. Durch die Sanierung des Heinrich-Bokeloh Gemeindehauses wird ein wesentlicher Beitrag geleistet, um das Zusammenleben auf dem Land zu optimieren und auch künftig ein familienfreundliches Kulturangebot für die Bevölkerung zu sichern“, erklärten Bürgermeisterin Magdalena Wilmes und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf bei der Besichtigung des Objektes.
 Erfreut über die Sanierungsmaßnahmen zeigten sich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, stellvertretender Bürgermeister Carl Lüttmann, Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, Pastor Joachim Korporal, Beigeordneter Dr. Thomas Forstreuter sowie Helga Schüring und Gerhard Wolf von der ev.-ref. Kirchengemeinde (v. l.).
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