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Kommunale Klimafolgenanpassung

Die Folgen des Klimawandels sind auch in der Samtgemeinde Spelle bereits spürbar: häufigere Hitzetage, Starkregenereignisse, Trockenperioden und veränderte Wasser-verhältnisse stellen Mensch, Umwelt und Infrastruktur vor neue Herausforderungen. Um frühzeitig und vorausschauend zu handeln, hat sich die Samtgemeinde Spelle auf den Weg gemacht, eine kommunale Strategie zur Klimafolgenanpassung zu entwickeln.


Politischer Beschluss und Projektstart

Im Sommer wurde durch einen politischen Beschluss der Startschuss für die Erarbeitung einer kommunalen Klimafolgenanpassungsstrategie gegeben. Ziel ist es, die Samtgemeinde Spelle langfristig klimaresilient aufzustellen und Risiken durch Klimafolgen systematisch zu reduzieren (Vorlage 2025/172).
Im Anschluss an den Beschluss begann die inhaltliche Arbeit mit einer Bestandsaufnahme sowie einer Akteursanalyse. Parallel dazu wurde eine interne Arbeitsgruppe eingerichtet, die den Prozess begleitet und als zentrale Schnittstelle fungiert. Die Grafik zeigt den Ablauf und die einzelnen Schritte zur Erarbeitung der kommunalen Klimafolgenanpassungsstrategie in der Samtgemeinde Spelle.


Kick-off-Veranstaltung am 17. November

Am 17.11. fand die öffentliche Kick-off-Veranstaltung zur kommunalen Klimafolgen-anpassung statt. Gemeinsam mit der Kommunalen Umwelt-Aktion UAN e. V. wurde der geplante Erarbeitungsprozess vorgestellt, erste Ergebnisse der Bestandsaufnahme erläutert und der weitere Fahrplan skizziert.
Ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung war der Austausch mit lokalen Akteurinnen und Akteuren. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, eigene Beobachtungen, Hinweise und Ideen einzubringen – insbesondere zu Themen wie Hitze, Starkregen, Hochwasser, Versiegelung sowie zu vulnerablen Gruppen und kritischer Infrastruktur.
Die Veranstaltung wurde medial begleitet. Eine Pressemitteilung sowie Berichterstattung sind erschienen und können hier eingesehen werden.

Downloadangebote:


Warum Klimafolgenanpassung?

Klimafolgenanpassung ergänzt den Klimaschutz. Während Klimaschutzmaßnahmen darauf abzielen, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, geht es bei der Klimaanpassung darum, die Auswirkungen des bereits stattfindenden Klimawandels abzumildern und Schäden vorzubeugen. Dazu zählen unter anderem:
  • der Schutz der menschlichen Gesundheit,
  • die Sicherung kritischer Infrastrukturen,
  • der Umgang mit Hitze, Trockenheit und Starkregen,
  • sowie der Erhalt der Lebensqualität in der Kommune.
 

Gesetzlicher Rahmen

Mit dem Bundes-Klimaanpassungsgesetz (KAnG), das seit dem 1. Juli 2024 in Kraft ist, wurde erstmals ein verbindlicher rechtlicher Rahmen für Klimaanpassung in Deutschland geschaffen. Das Gesetz verpflichtet Bund, Länder und Kommunen dazu, Klimarisiken systematisch zu betrachten und vorsorgende Anpassungsstrategien zu entwickeln. Weitere Informationen:  
Auch das Landes-Klimaschutzgesetz (NKlimaG) unterstreicht die Notwendigkeit, Klimaschutz und Klimaanpassung gemeinsam zu denken, um langfristig lebenswerte Kommunen zu sichern.
 

Wie geht es weiter?

In den kommenden Monaten werden die Ergebnisse der Bestandsaufnahme weiter vertieft und durch Interviews, Workshops und weitere Beteiligungsformate ergänzt. Auf dieser Grundlage sollen konkrete Maßnahmen entwickelt werden, die auf die lokalen Gegebenheiten der Samtgemeinde Spelle zugeschnitten sind.
Die Beteiligung lokaler Akteurinnen und Akteure sowie der Bürgerinnen und Bürger bleibt dabei ein zentraler Bestandteil des Prozesses.

PRESSEMITTEILUNGEN
 
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